John Carmack hat am 11. Oktober 2018 seinen persönlichen Rechtsstreit mit ZeniMax beendet. In einem Status auf Twitter erklärte der frühere id-Software-Gründer, ZeniMax habe seine offenen Verpflichtungen aus dem Verkauf von id Software erfüllt und beide Seiten hätten ihre Ansprüche gegeneinander freigegeben.
Die Einigung betrifft Carmacks eigene Klage und Gegenansprüche von ZeniMax. Das Verfahren zwischen ZeniMax und Oculus ist davon getrennt. Carmack wies ausdrücklich darauf hin, dass die Berufung von Oculus gegen die Entscheidung im VR-Rechtsstreit weitergeführt wird.
Carmacks Klage nach dem Verkauf von id Software
ZeniMax hatte id Software 2009 übernommen. Carmack verklagte den Konzern 2017 auf 22,5 Millionen US-Dollar, weil er aus dem Kaufvertrag noch Zahlungen erwartete. Der frühere Oculus-Rechtsstreit betraf dagegen die Ansprüche von ZeniMax gegen Oculus und die damit verbundene Reduzierung der ursprünglichen Jury-Summe von 500 auf 250 Millionen US-Dollar.
Die finanziellen Bedingungen der persönlichen Einigung wurden nicht veröffentlicht. Aus dem Status ging nur hervor, dass die offenen Verpflichtungen erfüllt und die gegenseitigen Ansprüche beendet wurden.

