SEGA verlagert europäische QA-Abteilung schrittweise nach Sofia

SEGA Europe will seine Qualitätssicherung von London nach Sofia verlagern. Die Originalmeldung von GamesIndustry.biz datiert die Ankündigung auf den 11. Oktober 2018. Die neue Sega Development Services Sofia sollte über zwei Jahre aufgebaut und im Juni 2020 vollständig eröffnet werden.

Für das bestehende Team in Brentford sollte zunächst der normale Betrieb weiterlaufen. SEGA sprach von einer laufenden Konsultation und schloss unmittelbare Entlassungen aus. Beschäftigte sollten die Möglichkeit erhalten, nach Bulgarien zu wechseln oder den Übergang in London zu begleiten. Ausgenommen von der Neuordnung war die Lokalisierungs-QA.

QA für mehrere europäische Studios

Die Londoner Abteilung unterstützte laut SEGA mehrere westliche Studios. Dazu gehörten Creative Assembly, Sports Interactive, Relic, Amplitude und Hardlight. Hinzu kamen Aufgaben für Sega Networks, Team Sonic, Sega und Atlus sowie externe Partner. Das Unternehmen begründete den Ausbau in Sofia mit dem wachsenden Produktionsumfang der europäischen Organisation.

SEGA Europe bestritt, dass der bevorstehende Brexit den Ausschlag für die Verlagerung gegeben habe. Gary Dale, damals Präsident und COO von SEGA Europe, verwies stattdessen auf Bulgariens IT-Standort und die Möglichkeit, die neue QA-Organisation auszubauen. Eine frühere SEGA-Personalie hatte bereits die internationale Struktur des Unternehmens sichtbar gemacht.

Start der neuen Einheit für Juni 2020 geplant

Die Spiele-QA sollte damit schrittweise von London aus nach Sofia überführt werden. SEGA kündigte eine Zusammenarbeit beider Standorte während der Aufbauphase an. Der geplante Termin für den vollständigen Start der neuen Einheit lag im Juni 2020.

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