Die britische Gamesbranche hat laut dem im Oktober 2018 veröffentlichten Bericht Screen Business des British Film Institute im Jahr 2016 insgesamt 2,87 Milliarden Pfund zur Bruttowertschöpfung beigetragen. Der Bericht von Olsberg SPI und Nordicity berücksichtigt dabei direkte, indirekte und induzierte Effekte.
Für die gesamte Branche weist die Studie 47.620 unterstützte Vollzeitstellen aus. Direkt in Entwicklung, Publishing und Handel arbeiteten 20.430 Personen. Auf die Entwicklung und Veröffentlichung von Spielen entfielen davon 16.140 Vollzeitstellen, die zusammen mehr als 1,35 Milliarden Pfund Bruttowertschöpfung erzeugten.
1,25 Milliarden Pfund für Spieleentwicklung
Die britische Gamesindustrie gab 2016 rund 1,25 Milliarden Pfund für die Entwicklung von Spielen aus. Zwischen 2015 und 2017 flossen laut Bericht außerdem mindestens 1,75 Milliarden Pfund aus dem Ausland in britische Gamesunternehmen. Die Studie betrachtete neben Entwicklung und Publishing auch Handel, Merchandising und eSports.
Die Zahlen ergänzen die zuvor veröffentlichten Daten zum deutschen Games-Arbeitsmarkt um eine gesonderte Betrachtung der britischen Branche. Für die wirtschaftliche Wirkung der Spieleentwicklung unterscheidet der BFI-Bericht ausdrücklich zwischen direkten Arbeitsplätzen und zusätzlichen Effekten in angrenzenden Bereichen.

