Die Entertainment Software Association hat am 3. Oktober 2018 den bevorstehenden Abschied ihres Präsidenten und CEO Michael D. Gallagher angekündigt. Nach elf Jahren an der Verbandsspitze soll er noch im Laufe des Monats ausscheiden. Ein genauer Tag wird nicht genannt.
Nach Gallaghers Ausscheiden will der Vorstand eine dauerhafte Nachfolge suchen. Stanley Pierre-Louis, bisher Senior Vice President und General Counsel, soll während dieser Suche kommissarisch als Präsident und CEO führen. Die Mitteilung bestätigt noch keine endgültige Besetzung.
Politische Interessenvertretung und E3
Die ESA vertritt die US-Spielebranche gegenüber Politik und Behörden. Zu ihren Aufgaben zählen Rechts- und Marktanalysen sowie Fragen des geistigen Eigentums. Der Verband veranstaltet auch die E3, die 2018 mehr als 69.200 Besucher zählte.
ESA-Vorstandsvorsitzender Robert Altman hebt in der Abschiedsmitteilung Gallaghers Arbeit für den verfassungsrechtlichen Schutz von Spielen und die Entwicklung der E3 hervor. Diese Bewertung stammt aus dem Verband; die Ankündigung nennt weder einen konkreten Wechselgrund noch Gallaghers nächste berufliche Station.

