Microsoft stellt im August 2018 Visual Studio Code 1.26 mit Breadcrumbs und Quick Fixes im Problems-Panel vor. Die als Juli-Ausgabe bezeichnete Version bezieht sich auf den Entwicklungszyklus. Das von den Release Notes verlinkte offizielle Video zu den Neuerungen erschien am 13. August.
Die Breadcrumb-Leiste zeigt den Datei- und Symbolpfad und erleichtert Sprünge innerhalb des Projekts. Sie muss in dieser Version aktiviert werden. Unter Windows ist nun außerdem eine Benutzerinstallation ohne Administratorrechte verfügbar, die im lokalen AppData-Verzeichnis liegt.
Automatische Importe haben Grenzen
Eine Quick-Fix-Aktion ergänzt mehrere fehlende Importe in JavaScript- und TypeScript-Dateien. Bei mehrdeutigen Symbolen muss der passende Import weiterhin einzeln ausgewählt werden. Die Version enthält TypeScript 3.0.1. Im Terminal ermöglicht Alt-Klick die Auswahl von Textspalten.
Debug-Stopp zunächst für Node.js
Der erste Stopp-Befehl fordert den untersuchten Prozess zum geordneten Beenden auf; ein zweiter erzwingt das Ende. Unterstützt wird dieses Verhalten zunächst vom eingebauten Node.js-Debugger, nicht automatisch von jeder Debug-Erweiterung. Bereits Visual Studio Code 1.22 hatte die Node.js-Diagnose um Logpoints ergänzt.
Für Teams mit Skriptwerkzeugen, Web-Oberflächen oder Build-Helfern betreffen diese Änderungen Navigation und Fehlersuche im Arbeitswerkzeug. Sie verändern nicht das Laufzeitverhalten ausgelieferter Spiele. Beschrieben ist der Stand der Version 1.26; später ergänzte Patch- und Download-Hinweise auf der Release-Seite sind nicht Teil dieser Meldung.

