Ian Curran hat am 1. August 2018 die Leitung von SEGA of America als Präsident und Chief Operating Officer übernommen. Die Meldung von GamesIndustry.biz beschreibt die COO-Position als neu geschaffene Funktion bei der US-Tochter.
Curran berichtet an Tatsuyuki Miyazaki, den damaligen CEO von Sega West. Zu seinen Aufgaben gehörte laut der Mitteilung, die verfügbaren Ressourcen zur Steigerung der Profitabilität der Publishing- und Sonic-Geschäftsbereiche in Amerika und der Region EMEA zu bündeln.
Zusätzliche Verantwortung bei Atlus USA
Neben seiner Rolle bei SEGA of America wurde Curran in den Vorstand von Atlus USA berufen. Damit bezog sich seine Verantwortung auch auf den US-Ableger des Studios hinter Reihen wie Persona. Atlus USA war zu diesem Zeitpunkt Teil der westlichen Publishing-Strukturen von SEGA.
Curran wechselte nach drei Jahren als CEO des Peripherieunternehmens Gioteck zu SEGA. Zuvor hatte er 13 Jahre in verschiedenen Führungspositionen bei THQ gearbeitet und war außerdem als UK-General-Manager von Acclaim Entertainment tätig. Seine Laufbahn verband damit Publishing, Unternehmensführung und Gaming-Zubehör.
SEGA begründete die neue Führungsstruktur mit dem weiteren Ausbau des Geschäfts in den westlichen Märkten. Die Personalie fiel in eine Phase, in der SEGA und Atlus ihre Konsolen- und PC-Veröffentlichungen außerhalb Japans enger aufeinander abstimmten.

