Ubisoft Blue Byte: 1,58 Millionen Euro für Berliner Studio

Der Berliner Senat unterstützt den Ausbau des Entwicklerstandorts von Ubisoft Blue Byte mit 1,58 Millionen Euro. Die am 10. Juli 2018 bekanntgegebene Förderung und die Pläne für den Standort fasst der damalige Bericht zur Berliner Ubisoft-Niederlassung zusammen.

Für das Studio sind langfristig rund 150 Arbeitsplätze vorgesehen. Blue Byte hatte seine Zentrale in Düsseldorf und eine weitere Niederlassung in Mainz. Die Berliner Erweiterung sollte die deutschen Teams ergänzen und Beiträge zu internationalen Ubisoft-Produktionen übernehmen.

Berlin als zusätzlicher Entwicklungsstandort

Der Aufbau folgte auf die 2017 angekündigte Co-Entwicklung in Berlin. Der damalige Bericht zur Ubisoft Berlin-Niederlassung nannte zunächst 50 geplante Entwicklerinnen und Entwickler sowie Beiträge zur Far-Cry-Reihe. Mit der Förderung erhöhte sich die langfristige Zielgröße des Standorts deutlich.

Blue Byte arbeitete zu diesem Zeitpunkt vor allem an Anno 1800 in Mainz. Im weltweiten Studioverbund unterstützte das Unternehmen außerdem die Weiterentwicklung von Marken wie Rainbow Six Siege und For Honor. Die Berliner Niederlassung war damit als Teil einer verteilten Produktionsstruktur angelegt und nicht als vollständig unabhängiges Team.

Die Förderung stammte aus Mitteln der regionalen Wirtschaftsförderung von Bund und Ländern. Blue Byte verpflichtete sich im Zusammenhang mit dem Antrag, mindestens acht Jahre am Standort Berlin zu bleiben. Damit verband die Maßnahme die Ansiedlung eines Games-Studios mit dem Ziel, Berlin als Entwicklungsstandort für interaktive Unterhaltung auszubauen.

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