NVIDIA, AMD, Oculus, Valve und Microsoft haben am 17. Juli 2018 den offenen Standard VirtualLink vorgestellt. Die USB-C-Alternative wurde für künftige VR-Headsets entwickelt und soll mehrere bisher nötige Kabel durch eine einzige Verbindung ersetzen.
VirtualLink kombiniert vier HBR3-DisplayPort-Leitungen für hochauflösende Bildsignale mit einem USB-3.1-Gen2-Datenkanal. Über denselben Anschluss sollen Kameras und Sensoren des Headsets Daten übertragen können. Zusätzlich sieht die Spezifikation eine Stromversorgung mit bis zu 27 Watt vor.
Standard für Headsets und Grafikkarten
Der Anschluss nutzt den Alternate Mode von USB-C. Dadurch lässt sich die Verbindung in PCs, Grafikkarten und künftig auch in Geräten mit weniger Anschlüssen integrieren. Für VR-Systeme vereinfacht das die Verkabelung und schafft eine gemeinsame technische Basis für Hardware von mehreren Herstellern.
Die beteiligten Unternehmen veröffentlichten zunächst die Spezifikation und luden weitere Hersteller zur Mitarbeit am Konsortium ein. VirtualLink richtete sich damit an die nächste Generation kabelgebundener VR-Hardware, nicht an eine nachträgliche Umrüstung bereits ausgelieferter Headsets.

