Obsidian soll unter Bethesda von der bisherigen Studioführung weitergeleitet werden. Das berichtet Aftermath unter Berufung auf eine eingesehene E-Mail von Bethesda-Präsidentin Jill Braff. Darin werde der Wechsel vor allem als Änderung der Berichtsstruktur beschrieben. Das Original der internen Mail liegt nicht als öffentliches Unternehmensdokument vor.
Dem Bericht zufolge bleiben Feargus Urquhart und das Führungsteam verantwortlich, während das Studio künftig an Braff berichtet. Auch die kreative Identität des Teams solle erhalten bleiben. Diese Zusagen sind berichtete Aussagen aus der Mail und keine unabhängig überprüfbare Garantie für künftige Personal- oder Projektentscheidungen.
Zusammenarbeit an Fallout ist bereits offiziell genannt
Die organisatorische Zuordnung gehört zum bestätigten Xbox-Umbau. In der offiziellen Mitteilung nennt Microsoft laufende Obsidian-Projekte wie Grounded sowie ein neues Fallout-Projekt in Zusammenarbeit mit Bethesda Game Studios. Ein Erscheinungstermin oder ein vollständiger Projektumfang wird darin nicht genannt.
Bethesda als übergeordnete Organisation und Bethesda Game Studios als Entwicklungsteam sind dabei zu unterscheiden. Eine neue Berichtslinie bedeutet nicht automatisch, dass Obsidian als eigenständiges Studio aufgelöst wird. Umgekehrt lässt sich aus der zugesagten kreativen Identität nicht ableiten, dass bisherige Budgets, Personalstärke oder alle internen Vorhaben unverändert bleiben.

