Unity hat am 27. Juni 2018 einen Best-Practice-Leitfaden zur Speicherverwaltung angekündigt. David Berger vom Enterprise Support empfiehlt, den Speicherverbrauch früh und regelmäßig zu untersuchen. Die Veröffentlichung betrifft eine Anleitung, keine neue Engine-Version.
Die Ankündigung nennt doppelt geladene Assets, Speicherfragmentierung und Programmiermuster, die unnötige CPU-Arbeit verursachen. Der Leitfaden zur Speicherverwaltung soll die verfügbaren Profiling-Werkzeuge erklären und beim Eingrenzen solcher Probleme helfen. Messwerte für einen allgemeinen Leistungsgewinn nennt Unity nicht.
Speicherbedarf auf der Zielplattform prüfen
Unity verweist besonders auf mobile Geräte mit wenig Arbeitsspeicher. Speicherverwaltung und verfügbare Ressourcen unterscheiden sich zwischen Plattformen. Deshalb reicht es nicht, nur die Größe eines Downloads oder den Speicherverbrauch im Editor zu betrachten.
Schon im September 2016 hatte Unity die zusätzlichen Speichergrenzen von WebGL-Projekten beschrieben. Dort belegen neben dem Unity Heap auch Browser, Asset-Daten und kompilierter Code Speicher. Der neue Leitfaden erweitert den Blick auf die allgemeine Analyse von Unity-Projekten.

