Xbox One: Microsoft streicht Virtual Reality aus den Plänen

Microsoft hat die Pläne für Virtual Reality und Mixed Reality auf der Xbox One beendet. Mike Nichols, damals Chef des Spielemarketings bei Microsoft, erklärte in einem Gespräch mit GamesIndustry.biz, dass für Xbox-Konsolen aktuell keine entsprechenden Pläne bestehen.

Die Aussage folgte auf die E3 2018, bei der Microsoft weder ein Headset noch eine native VR- oder MR-Unterstützung für die Xbox One X ankündigte. Damit blieb die Konsole trotz ihrer Grafikleistung ohne die zuvor erwartete Verbindung zu Oculus Rift oder anderen PC-Headsets.

Windows Mixed Reality bleibt auf den PC konzentriert

Microsoft hatte die eigene Mixed-Reality-Plattform bereits 2017 zunächst für Windows-PCs vorgesehen. Der damalige Schwerpunkt und die technischen Gründe für diese Entscheidung sind im früheren Bericht zur Xbox-VR-Strategie dokumentiert. Nichols verwies im GamesIndustry-Gespräch erneut darauf, dass der PC als offene Plattform schnellere Änderungen und Iterationen bei Hard- und Software erlaube.

Für Xbox-Spieler bedeutete die Entscheidung, dass die Xbox-One-Generation keine offizielle VR-Unterstützung erhalten sollte. Microsoft ließ die Entwicklung von Mixed-Reality-Hardware für Windows damit getrennt von der Konsolenplattform weiterlaufen. Eine konkrete Xbox-VR-Ankündigung lag auch nach der E3 2018 nicht vor.

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