Crackdown 3: Sumo Digital übernimmt die Entwicklung allein

Microsoft arbeitet bei Crackdown 3 laut Matt Booty nur noch mit Sumo Digital als Hauptpartner. Der Chef von Microsoft Studios bestätigte in einem E3-Interview, dass Reagent Games und der ursprüngliche Serien-Schöpfer Dave Jones nicht mehr am Projekt beteiligt sind.

Sumo Digital war bereits zuvor als Entwicklungspartner an Crackdown 3 beteiligt. Das Studio übernahm zunächst vor allem Arbeiten an der Kampagne, während Reagent Games die frühe kreative und spielerische Richtung verantwortete. Mit dem Wechsel lag die Verantwortung für die Fertigstellung bei Sumo Digital, unterstützt durch weitere externe Teams nach Bedarf.

Reagent Games scheidet aus dem Projekt aus

Reagent Games entstand unter der Leitung von Dave Jones, der zuvor den ersten Crackdown geprägt hatte. Die Trennung folgte auf die Übernahme von Cloudgine durch Epic Games Anfang 2018. Microsoft ordnete die Aufgaben damit neu, während der geplante Start für Xbox One und Windows 10 auf Februar 2019 verschoben blieb.

Die erneute Verzögerung und der Wechsel beim Entwickler waren bereits in der vorherigen Ankündigung zum neuen Termin sichtbar. Die E3-Aussage ergänzte nun, welches Studio die verbleibende Produktionsarbeit führte.

Zerstörbare Umgebungen bleiben geplant

Booty bestätigte im Gespräch außerdem, dass die großflächige Zerstörung für den Mehrspielermodus weiterhin vorgesehen war. Microsoft hatte die Technik zuvor mit Cloudgine verbunden und als zentrale Besonderheit von Crackdown 3 präsentiert. Details zur konkreten technischen Umsetzung nannte der Manager nicht.

Für die Entwicklung bedeutete der Wechsel deshalb keine Abkehr vom Cloud-Konzept, sondern eine neue Zuordnung der Produktionsverantwortung. Sumo Digital sollte das Spiel bis zum geplanten Termin fertigstellen und die verschiedenen technischen Beiträge zusammenführen.

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