Valve hat den Steam-Handel und Marktplatztransfers für CS:GO- und Dota-2-Gegenstände in den Niederlanden deaktiviert. Wesley Yin-Poole berichtete am 20. Juni 2018 bei Eurogamer über die Kundenmitteilung. Sie betraf diese beiden Spiele, nicht den gesamten Steam-Marktplatz.
Nach Valves Darstellung hatte die Kansspelautoriteit im Mai zwei Schreiben zu den Lootboxen geschickt. Das Unternehmen widersprach der rechtlichen Bewertung, sah bis zur Frist am 20. Juni aber zunächst keine praktikable Alternative zur Handelssperre.
Behörde prüft Änderungen an Lootboxen
Die Kansspelautoriteit hatte am 19. Juni Kontrollen der bis zum 20. Juni verlangten Änderungen angekündigt. Sie beanstandete die Kombination aus zufälligem Erwerb und handelbaren Gegenständen mit Geldwert. Als mögliche Anpassung nannte sie den direkten Kauf vorher bekannter virtueller Artikel.
Bereits im April hatte die Behörde vier von zehn untersuchten Lootbox-Systemen als rechtswidrig bewertet. Ihre Juni-Mitteilung kündigt Durchsetzungsmöglichkeiten an, bestätigt aber keine bereits gegen Valve verhängte Geldbuße.
Die Sperre griff damit in Handel und Übertragung vorhandener Gegenstände ein. Die Meldung dokumentiert den Stand vom Juni 2018, keine heutige Einschränkung des Steam-Dienstes.

