Samsung hat am 24. April 2018 die NVMe-SSDs 970 PRO und 970 EVO vorgestellt. Die PRO-Reihe richtet sich mit hohen Transferraten an PCs und Workstations, die große Datenmengen verarbeiten, etwa bei 3D- und 4K-Grafikprojekten sowie Spielen.
Die 970 PRO nutzt das M.2-2280-Format, PCIe Gen 3.0 mit vier Lanes und NVMe 1.3. Samsung nennt sequenzielle Lesegeschwindigkeiten von bis zu 3.500 MB/s und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 2.700 MB/s. Angeboten wurde die PRO mit 512 GB und 1 TB. Für Entwicklerteams verkürzt der schnelle Massenspeicher vor allem Dateioperationen bei großen Projektständen, lokalen Builds und Rohdaten aus Grafik- oder Videoproduktion.
970 PRO für Workstations und Spiele-PCs
Zur Ausstattung gehören ein Phoenix-Controller, LPDDR4-Cache und eine fünfjährige Garantie. Für die 1-TB-Version nennt Samsung eine Schreibbelastbarkeit von bis zu 1.200 TBW, für die 512-GB-Variante 600 TBW. Ein vernickelter Controller und Dynamic Thermal Guard sollen die Temperatur bei längeren Zugriffen kontrollieren. Das ist für Arbeitsplätze interessant, an denen Spieleprojekte, Testdaten oder Medienmaterial regelmäßig geschrieben und gelesen werden.
NVMe-Speicher mit klarer Einsatzgrenze
Die 970 PRO arbeitet noch mit PCIe 3.0. Neuere Plattformen können höhere Schnittstellengeschwindigkeiten ausreizen, die technischen Eckdaten der SSD bleiben für kompatible Entwicklungs- und Spiele-PCs aber nachvollziehbar. In die Reihe der schnellen M.2-Laufwerke gehört auch die zuvor vorgestellte Samsung 960 PRO, die ebenfalls auf hohe Datenraten für Desktop-Systeme zielte.

