Android Jetpack: Google bündelt neue Komponenten für die App-Entwicklung

Google hat am 8. Mai 2018 Android Jetpack vorgestellt. Das Komponentenset bündelt Bibliotheken, Werkzeuge und Architekturvorgaben für die Entwicklung von Android-Anwendungen. Es baut auf der Support Library und den Architecture Components auf.

Zum Start nannte Google fünf neue Bausteine: WorkManager für planbare Hintergrundaufgaben, Navigation für die Struktur von App-Wechseln, Paging für große Datenmengen, Slices für kontextbezogene Oberflächen und Android KTX mit Kotlin-Erweiterungen. Ein Teil der Komponenten erschien als Alpha, Paging war laut Google stabil verfügbar.

WorkManager und Navigation reduzieren wiederkehrenden Code

WorkManager soll Aufgaben ausführen, die auch nach einem Neustart oder bei wechselnden Systembedingungen zuverlässig abgeschlossen werden müssen. Navigation bündelt den Wechsel zwischen Ansichten und Fragmenten. Beide Bibliotheken zielen damit auf wiederkehrende Aufgaben, die zuvor oft mit eigenem Zustands- und Lebenszykluscode umgesetzt wurden.

Google verwies außerdem auf die Unterstützung von Kotlin durch Android KTX. Die Erweiterungen sollen häufige Aufrufe verkürzen und den Code besser an die Sprache anpassen. Jetpack ist damit kein neues Betriebssystem, sondern eine Werkzeugkette für bestehende Android-Projekte. Der frühere Bericht zu Android Studio 3.0 hatte bereits die Kotlin-Integration und Profiler der Entwicklungsumgebung beschrieben.

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