ASUS führt für seine AMD-Grafikkarten die neue Marke AREZ ein. In der offiziellen Ankündigung zur AREZ Radeon Graphics Brand beschreibt das Unternehmen die Produktlinie als eigenständige Plattform für Radeon-RX-Karten und richtet sie an Spieler, Enthusiasten und Entwickler.
Unter AREZ sollen unterschiedliche Radeon-RX-Modelle mit den bekannten ASUS-Kühlkonzepten und eigenen Platinenvarianten erscheinen. ASUS nennt als technische Grundlage unter anderem die Unterstützung für DirectX, Vulkan, FreeSync und Radeon ReLive. Die Marke bündelt damit die AMD-Produkte des Herstellers unter einer klar abgegrenzten Bezeichnung.
Die Mitteilung verweist zugleich auf die Zusammenarbeit mit AMD bei Treibern, Funktionen und der Abstimmung der Karten. Für Entwickler sind die genannten Schnittstellen und die Unterstützung von FreeSync vor allem im Zusammenspiel aus Rendering, Bildausgabe und Tests relevant. Die konkrete Ausstattung blieb zum Start von AREZ vom jeweiligen Kartenmodell abhängig.
Die Einführung fiel in eine Phase, in der ASUS seine Grafikkartenmarken stärker voneinander trennte. Kurz zuvor hatte bereits ASRock eine eigene Marke für Grafikkarten vorgestellt. AREZ konzentrierte sich dabei ausschließlich auf AMD Radeon, während andere ASUS-Produktfamilien getrennt geführt wurden.

