Bei der PC-Version von Tekken 7 kam es am 13. April 2018 bei bestimmten Angriffen zu Framerate-Einbrüchen. Serienproduzent Katsuhiro Harada beschrieb den Fehler in einem X-Post und kündigte eine Korrektur an. Als Beispiel nannte er Akumas Shakunetsu Hadouken.
Harada schloss in einem zweiten Status auf X einen Mangel an Grafik- oder CPU-Leistung als Ursache aus. Er sprach stattdessen von einer laufend aktualisierten Anti-Tamper-Middleware und verwies auf einen Fix durch den Anbieter der Schutzsoftware.
Framerate-Einbruch bei einer einzelnen Spielaktion
Für die PC-Fassung von Tekken 7 bedeutete der Fehler, dass die Bildrate bei einer konkreten Attacke sank, obwohl die üblichen Änderungen an Grafikeinstellungen oder Prozessorlast keine Abhilfe versprachen. Die Ursache lag damit nach Haradas Beschreibung in der Verbindung zwischen Spielcode und Schutzsoftware, nicht in einer zu schwachen PC-Konfiguration.
Die Meldung war für Entwickler und technische Teams deshalb relevant, weil ein Anti-Tamper-System direkt in die Laufzeit eines bereits veröffentlichten Spiels eingriff. Der Fall zeigte zugleich, dass sich Fehler in DRM-Middleware erst unter bestimmten Spielaktionen sichtbar machen können. Zu den früheren Berichten über Denuvo gehörte bereits die Reaktion auf den schnellen Crack von Resident Evil 7.
Harada stellte eine zeitnahe Korrektur in Aussicht. Einen konkreten Termin für das Update nannte er in den beiden Statusmeldungen nicht.

