A Way Out: Josef Fares erklärt die Publisher-Wahl gegen Microsoft

Hazelight hätte für A Way Out beinahe einen Vertrag mit Microsoft geschlossen. Das erklärte Studiogründer Josef Fares im ursprünglichen IGN-Unfiltered-Interview, über das IGN am 11. April 2018 berichtete. Das Studio entschied sich schließlich für Electronic Arts.

EAs schwedischer Standort gab den Ausschlag

Nach Fares’ Darstellung hatte sein vorheriges Spiel Brothers: A Tale of Two Sons die Suche nach einem Publisher erleichtert. Er sprach sowohl mit EA als auch mit Microsoft. Das Gespräch mit EAs damaligem Worldwide-Studios-Verantwortlichen Patrick Söderlund lag etwa eine Woche vor den Gesprächen mit Microsoft.

EA verfügte über Büros in Schweden, Hazelight saß in Stockholm. Diese räumliche Nähe machte EA für Fares zum passenderen Partner. Den Kontakt zu Microsoft beschrieb er zugleich positiv und lobte die Spielebegeisterung von Xbox-Chef Phil Spencer. Die Entscheidung war nach seiner Schilderung daher keine pauschale Ablehnung von Microsoft.

Gespräche sind kein veröffentlichter Exklusivvertrag

Der Originalbericht dokumentiert Fares’ Rückblick auf die Publisher-Suche, nicht einen unterschriebenen Microsoft-Vertrag. Konkrete Konditionen, eine Laufzeit oder garantierte Zielplattformen einer solchen Vereinbarung legt er nicht offen. Die Aussage wird deshalb nicht als nachgewiesener Xbox-Exklusivvertrag wiedergegeben.

Tatsächlich war A Way Out am 23. März 2018 unter EA Originals für Xbox One, PlayStation 4 und PC erschienen. Das ausschließlich kooperative Spiel bot einen Friends Pass, mit dem eine Person eine zweite kostenlos zur vollständigen Online-Kampagne einladen konnte. Diese Veröffentlichung ist von der zuvor diskutierten Publisher-Alternative zu trennen.

Archivhinweis: Der Beitrag dokumentiert die Aussagen von April 2018. Die damaligen Gespräche sind keine aktuelle Ankündigung einer Plattformexklusivität.

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