GitLab 10.6 bindet GitHub in CI/CD ein und erweitert Kubernetes

GitLab hat am 22. März 2018 Version 10.6 veröffentlicht. Die neue Ausgabe verbindet GitLabs integrierte CI/CD-Funktionen mit Repositories auf GitHub und vertieft die Kubernetes-Integration. Für technische Teams entsteht damit ein Workflow, bei dem Quellcode und Ausführung der Pipelines nicht zwingend im selben Dienst liegen müssen.

Für ein GitHub-Repository lässt sich in GitLab ein Projekt anlegen und anschließend eine Pipeline konfigurieren. Eine Datei namens .gitlab-ci.yml beschreibt die Schritte. GitLab führt die Jobs aus und meldet den Status anschließend an GitHub zurück. Die aktuelle Dokumentation zur CI/CD-Anbindung externer Repositories beschreibt den technischen Ablauf.

Runner und Monitoring für Kubernetes

GitLab 10.6 kann einen GitLab Runner mit einem Klick auf einem verbundenen Kubernetes-Cluster bereitstellen. Die Oberfläche zeigt außerdem Informationen zum Cluster und zur IP-Adresse eines Ingress-Controllers. Ein neuer cloudnativer Helm-Chart lag als Alpha-Version vor und sollte laut GitLab wegen bekannter Einschränkungen noch nicht in Produktionsumgebungen eingesetzt werden.

Zusätzlich lassen sich eigene Prometheus-Metriken in die Überwachung übernehmen. Damit können Teams neben technischen Werten auch projektspezifische Kennzahlen verfolgen. Für Build-, Test- und Bereitstellungsabläufe in Spieleprojekten ist vor allem die Kombination aus CI/CD, Containerbetrieb und Monitoring relevant.

GitLab hatte bereits mit Version 8.17 GitLab Pages in die Community Edition übernommen. Mit 10.6 verschob sich der Schwerpunkt stärker auf die Verbindung von Quellcode, automatisierten Pipelines und Betriebsdaten. Die offizielle Veröffentlichung nennt außerdem Verbesserungen bei Issue Boards, Branches und dem cloudnativen Installationsweg.

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