Richard Leadbetter hat am 12. Februar 2018 die Chips von Xbox One X und PlayStation 4 Pro für Digital Foundry verglichen. Fotos des freigelegten PS4-Pro-Chips stammen von Fritzchens Fritz. Die Untersuchung beschreibt den Siliziumaufbau, nicht einen eigenen Spielebenchmark der Redaktion.
Die PS4 Pro besitzt 36 aktive Compute Units, die Xbox One X 40. Der GPU-Takt liegt bei 911 beziehungsweise 1.172 MHz. Leadbetter führt den höheren Takt auch auf Kühlung und angepasste Spannungsversorgung zurück. Der Chipvergleich im Video erläutert die Anordnung.
Chipfläche und Speicherbus unterscheiden sich
Für den Pro-Chip nennt die Analyse 325 mm², für Microsofts Scorpio Engine 360 mm². Der Speicherbus wächst von 256 auf 384 Bit. Die Xbox One X besitzt zudem 4 GB mehr RAM. Chipfotos zeigen aber nicht sämtliche Anpassungen, etwa Sonys spezielle Checkerboard-Unterstützung.
Diese Kennzahlen sind keine garantierten FPS. Schon die PUBG-Preview erreichte auf Xbox One X keine durchgehend stabilen 30 fps. Aussagen über ein konkretes Spiel erfordern Messungen seiner jeweiligen Version.

