Battlefield 1: DICE erklärt FairFight und neue Sperrhinweise

DICE hat am 5. Februar 2018 seine Anti-Cheat-Politik für Battlefield 1 mit FairFight erläutert. Anti-Cheat-Producer Sean Merson nennt mehr als 8.500 sanktionierte Konten allein im vorausgegangenen Oktober. Die Zahl beschreibt Kontosanktionen, nicht zwingend ebenso viele verschiedene Personen.

EA berichtet von verstärkten Aktivitäten über sechs Monate und anschließend weniger Cheat-Vorfällen. Das ist die Bewertung des Betreibers. Die Mitteilung veröffentlicht weder eine unabhängige Prüfung noch Messdaten, mit denen sich die Genauigkeit der Erkennung nachvollziehen ließe.

Gebündelte Meldungen statt einzelner Sperrhinweise

Globale Benachrichtigungen zu einzelnen Sperren waren nach Community-Rückmeldungen deaktiviert worden. DICE kündigt stattdessen Sammelmeldungen für die jeweils vergangenen 24 Stunden an, die in Abständen von mehreren Stunden erscheinen sollen. Der geplante Wechsel betrifft die Kommunikation über Sanktionen, nicht automatisch deren technische Erkennung.

Gute Spielstatistiken allein lösen nach Darstellung von DICE keine Sperre aus. Beschwerden über vermutete Fehlentscheidungen sollen über EAs zuständiges Team laufen. Details der Erkennung lässt das Studio ausdrücklich aus, um Cheat-Entwicklern keine Hinweise zu geben.

Anti-Cheat gehört zum laufenden Spielbetrieb

Die technische Grundlage von Battlefield 1 bildete Frostbite mit dynamischem Wetter und zerstörbaren Umgebungen. FairFight behandelt einen anderen Teil des Mehrspielerbetriebs: Regelverstöße, Kontosanktionen und ihre Kommunikation. Ob eine Spielszene grafisch komplex ist, sagt nichts über die Zuverlässigkeit einer Sperrentscheidung aus.

Für den Betrieb eines Online-Spiels sind Erkennung und Einspruchsweg getrennte Aufgaben. Öffentlich sichtbare Sperrzahlen können Aktivität zeigen, belegen für sich aber weder eine fehlerfreie Entscheidung noch die Abwesenheit weiterer Cheats. Der Beitrag dokumentiert die Stellungnahme vom Februar 2018, keine aktuelle Bewertung des heutigen Battlefield-Betriebs.

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