Kodi Xbox One ist seit dem 28. Dezember 2017 wieder verfügbar. Die offizielle UWP-Version steht weltweit über den Windows Store und den Xbox Store bereit und basiert auf Kodi v18. Das Team weist zugleich darauf hin, dass die Rückkehr mit fehlenden Funktionen und Fehlern verbunden ist.
Die Anwendung knüpft an die Geschichte des Projekts an. Aus dem Xbox Media Player entstand zunächst XBMC, bevor die Software in Kodi umbenannt wurde. Die technische Basis für die neue Xbox-One-Version entstand durch die Portierung auf die Universal Windows Platform. Einen Blick auf die frühere Mediencenter-Generation bietet der Bericht zu XBMC 11.0 Eden.
Kodi Xbox One mit begrenztem Funktionsumfang
Zum Start beschränkt sich der Zugriff auf Video- und Musikordner. Bei Netzwerkfreigaben wird zunächst nur NFS unterstützt. Der Zugriff auf Blu-ray-Laufwerke und angeschlossene Speichermedien fehlt in der frühen Fassung teilweise, außerdem können Add-ons wegen fehlender Python-Module Probleme bereiten. Das Kodi-Team beschreibt die Xbox-One-Version deshalb als frühe Entwicklungsfassung, die schrittweise an den Funktionsumfang der übrigen Plattformen herangeführt werden soll.
Die Portierung erforderte Anpassungen an externen Bibliotheken und am Windows-spezifischen Code. Laut Kodi liefen die Arbeiten an einer nativen UWP-Version seit Ende 2016 und wurden im November 2017 in den Hauptzweig übernommen. Damit kehrt das Projekt auf die Plattform zurück, auf der es als Xbox Media Player begonnen hatte.

