Apple hat am 14. Dezember 2017 den iMac Pro als All-in-One-Workstation veröffentlicht. Die Produktlinie verbindet Intel-Xeon-W-Prozessoren mit Radeon-Pro-Vega-Grafik und einem 27-Zoll-5K-Display. Apple nennt Rendering, Simulationen und Entwicklungsarbeit als Einsatzgebiete.
22 Teraflops sind keine FP32-Angabe
Die technischen Daten des iMac Pro unterscheiden die Rechengenauigkeit ausdrücklich: Für die Radeon Pro Vega 64 mit 16 GB HBM2 stehen 11 Teraflops bei einfacher Präzision, FP32, und 22 Teraflops bei halber Präzision, FP16. Daraus lässt sich keine bestimmte Bildrate eines Spiels ableiten.
Zum damaligen Angebot gehörten Xeon-Konfigurationen mit bis zu 18 Kernen. Die Startankündigung nennt maximal 128 GB ECC-Arbeitsspeicher und 4 TB SSD. Das Datenblatt wurde später erweitert; dessen zusätzliche Optionen dürfen nicht mit dem Angebot vom Dezember 2017 gleichgesetzt werden.
Anschlüsse für Produktionsarbeitsplätze
Vier Thunderbolt-3-Ports und 10-Gigabit-Ethernet ergänzen den Rechner. Das Display bietet 5.120 × 2.880 Pixel, P3-Farbraum und 500 Nits Helligkeit. Für Asset-Erstellung und Videoarbeit sind diese Merkmale konkreter als eine undifferenzierte Teraflops-Zahl.
Der T2-Chip integriert unter anderem SSD-, Audio- und Kamerasteuerung sowie Funktionen für verschlüsselten Speicher und sicheren Systemstart. Bereits im Juni hatte Apple Metal 2 und Werkzeuge für externe Grafik und VR-Entwicklung angekündigt.
Historischer Preis: Apple nannte für Deutschland einen Einstiegspreis von 5.499 Euro einschließlich Mehrwertsteuer. Das ist kein heutiges Verkaufsangebot. Die Leistungsversprechen der Startmitteilung stammen vom Hersteller und ersetzen keinen unabhängigen Workstation-Test.

