GitHub hat am 20. November 2017 mit Team Discussions einen eigenen Bereich für Gespräche innerhalb von Entwicklerteams vorgestellt. Die Funktion trennt Planungs- und Projektdiskussionen von Issues und Pull Requests und gibt jeder Unterhaltung eine eigene URL, wie GitHub im offiziellen Blogbeitrag zu Team Discussions erklärt.
Die Diskussionen stehen Mitgliedern eines Teams oder einer Organisation zur Verfügung. Beiträge sind standardmäßig für die Organisationsmitglieder sichtbar, können aber als private Unterhaltung auf direkte Teammitglieder und deren Antworten beschränkt werden. Damit bleibt die Projektplanung vom Quelltext und von einzelnen Codeänderungen getrennt.
Diskussionen mit eigener URL
Zum Start wird ein Team über den Bereich „Your teams“ im Dashboard ausgewählt. Dort lassen sich neue Gespräche anlegen oder bestehende Beiträge fortsetzen. Andere Teams können öffentliche Diskussionen beobachten, während einzelne Beiträge abonniert oder die Benachrichtigungen wieder abbestellt werden können. Bei verschachtelten Teams sollten Benachrichtigungen aus übergeordneten Teams an untergeordnete Bereiche weitergegeben werden.
Ergänzung für Entwicklungsabläufe
Für technische Teams entsteht damit ein eigener Ort für Architekturentscheidungen, Dokumentation und allgemeine Projektfragen. Das ergänzt die bereits vorgestellte Möglichkeit, Codeausschnitte direkt in GitHub-Issues einzubetten. Während ein Issue eine konkrete Aufgabe oder einen Fehler behandelt, kann Team Discussions die übergreifende Abstimmung eines Projekts aufnehmen.
GitHub kündigte außerdem Unterstützung für die API-Versionen 3 und 4 sowie für GitHub Enterprise an. Die Plattform wollte den Bereich anschließend um weitere Funktionen zur Organisation und Bearbeitung von Teamgesprächen erweitern.

