UNSEEN-Gründerin Ikumi Nakamura hat auf Nachfragen zu einer Xbox-Fassung von KEMURI mit einem Hinweis auf die Teamkapazität reagiert. In ihrem Originalbeitrag nennt sie begrenzte Engineering-Ressourcen als Grund dafür, zunächst die Fertigstellung des Spiels zu priorisieren. Zusätzliche Portierungen sollen das kleine Studio derzeit nicht überlasten.
Nakamura begrüßt das Interesse an weiteren Plattformen. Ihre Antwort enthält aber weder einen Termin für einen Xbox-Port noch die Zusage, dass eine solche Fassung bereits entwickelt wird. Ebenso wenig erklärt sie Xbox dauerhaft für ausgeschlossen. Die Aussage beschreibt die aktuelle Reihenfolge der Produktionsarbeit.
Neue Marke mit kooperativem Spiel
Auf der offiziellen Projektseite beschreibt UNSEEN KEMURI als neue Marke rund um die Jagd auf Yokai. Vorgesehen sind Solospiel und Online-Koop mit bis zu zwei weiteren Personen. Ein internationales Team arbeitet an dem Projekt. Konkrete Personalzahlen oder ein gesondertes Budget für Portierungen nennt Nakamuras Stellungnahme nicht.
Nakamura war zuvor als Creative Director an Ghostwire: Tokyo beteiligt, bevor sie Tango Gameworks verließ. Mit UNSEEN führt sie ein eigenes Studio. Ihre aktuelle Erklärung betrifft dessen Produktionsressourcen; eine technische Unverträglichkeit mit Xbox-Hardware oder vertragliche Exklusivität lässt sich daraus nicht ableiten.

