HP hat am 13. September 2017 die Z8 G4 als neue Dual-Prozessor-Workstation angekündigt. Der Hersteller nannte bis zu 56 Prozessorkerne und 3 TB Arbeitsspeicher als Maximalausstattung. Die Verfügbarkeit war für Oktober vorgesehen.
Das Gehäuse bietet 24 DIMM-Steckplätze und neun PCIe-Slots. Davon sind sieben für Erweiterungskarten voller Länge und Höhe vorgesehen, zwei sind interne „Personality“-Slots. Die Zahl neun bedeutet damit nicht neun gleichartige freie Kartenplätze.
Netzwerkoptionen für große Projektdateien
Zwei 1-GbE-Ports gehören zur Standardausstattung. Optional sind Thunderbolt 3 und ein Dual-10-GbE-Modul vorgesehen. Das Netzwerkmodul belegt nach HPs Angaben keinen regulären PCIe-Erweiterungsplatz. Der Hersteller nennt außerdem HP Sure Start und die Client Security Suite.
HP richtet das Modell an Simulation, digitale Inhalte, virtuelle Realität und maschinelles Lernen. Die Maximalausstattung ist keine Aussage zur Leistung einer beliebigen Kaufkonfiguration. Eine pauschale Echtzeitgarantie für 8K-Videos oder ein allgemeiner Spielebenchmark folgt aus der Ankündigung nicht.
Bereits im Februar hatte NVIDIA die Quadro GP100 für professionelle Rendering- und Simulationsaufgaben vorgestellt. Welche CPU-, Speicher- und Grafikausstattung ein konkreter Arbeitsplatz benötigt, hängt vom eingesetzten Projekt und der Software ab.
Archivhinweis: Der Beitrag beschreibt die Ankündigung von September 2017. Das HP-Logo dient als Symbolbild und zeigt keine Z8 G4.

