Microsoft führt die Xbox One X im offiziellen Datenblatt mit einem HDMI-2.0b-Ausgang und einem HDMI-1.4b-Eingang. Das Dokument vom 26. Oktober 2017 unterscheidet damit ausdrücklich zwischen der Verbindung zum Bildschirm und dem zusätzlichen Videoeingang der Konsole.
Für den Ausgang nennt Microsoft 2160p bei 60 Hz, HDR10 und HDCP 2.2. Diese Angaben beschreiben unterstützte Ausgabemodi. Sie versprechen nicht, dass jedes Spiel nativ mit 3840 × 2160 Pixeln und 60 Bildern pro Sekunde gerendert wird. Die Renderleistung eines Titels und das ausgegebene Videosignal sind unterschiedliche Größen.
HDMI-Version und angekündigte variable Bildwiederholrate
Im selben Datenblatt stehen AMD FreeSync und HDMI Variable Refresh Rate. Bei der HDMI-Variante ergänzt Microsoft ausdrücklich den Vorbehalt „when ratified“, also nach Ratifizierung. Das Dokument bestätigt damit keine bereits vollständig verfügbare HDMI-2.1-Schnittstelle und keinen bestimmten Freischalttermin.
Beim Vergleich der Konsolen nennt Microsoft für den Ausgang der Xbox One S HDMI 2.0a und für das ursprüngliche Xbox-One-Modell HDMI 1.4b. Der HDMI-Eingang ist bei allen drei Geräten mit 1.4b angegeben. Die getrennten Einträge verhindern, dass die Fähigkeiten des Ausgangs mit denen des Eingangs gleichgesetzt werden.
Microsoft hatte die Xbox One X im Juni als Konsole für 4K-Spiele und HDR vorgestellt. Für einen kompatiblen Signalweg müssen auch Display und zwischengeschaltete Geräte die jeweiligen Formate unterstützen. Bereits HDMI 2.0a hatte 2015 die Übertragung statischer HDR-Metadaten ergänzt; HDR ist deshalb nicht grundsätzlich an HDMI 2.1 gebunden.
Archivhinweis: Der Beitrag beschreibt das Microsoft-Datenblatt vom Oktober 2017. Spätere Systemupdates werden hier nicht vorweggenommen. Das offizielle Bild zeigt die voneinander getrennten Kennzeichnungen für 4K, HDR und Xbox One X Enhanced.

