HTC prüft Abspaltung oder Verkauf der Vive VR-Sparte

HTC prüfte im August 2017 verschiedene Optionen für sein Geschäft mit virtueller Realität. Der Bericht von Bloomberg vom 24. August 2017 nennt eine Abspaltung der Vive-Sparte, den Verkauf des Geschäfts oder die Aufnahme eines strategischen Investors.

Laut Bloomberg arbeitete HTC dafür mit einem Berater. Zu den Unternehmen, mit denen Gespräche geführt worden sein sollen, gehörte auch Alphabet, die Muttergesellschaft von Google. Eine vollständige Übernahme von HTC galt in dem Bericht als weniger wahrscheinlich, weil der Konzern Smartphone- und VR-Geschäft verbindet.

Vive als eigenständige VR-Einheit im Gespräch

Die Überlegungen betrafen nicht nur ein einzelnes Headset, sondern die organisatorische Zukunft der gesamten VR-Sparte. Ein Verkauf hätte Vive aus dem HTC-Konzern herausgelöst. Eine Abspaltung hätte dagegen eine eigene Einheit geschaffen, an der HTC beteiligt bleiben könnte. Bloomberg berief sich bei den Angaben auf Personen mit Kenntnis der Gespräche.

HTC hatte die Vive-Plattform zuvor mit einem eigenen Store für VR-Inhalte ergänzt. Der frühere Bericht zu Viveport beschreibt diese Ausrichtung auf Inhalte und Entwickler. Die damaligen Verkaufsüberlegungen bezogen sich damit auf ein Geschäftsfeld, das Hardware, Plattform und VR-Ökosystem miteinander verband.

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