Windows 10 Pro for Workstations: Vier CPUs und 6 TB RAM angekündigt

Microsoft hat am 10. August 2017 Windows 10 Pro for Workstations mit Unterstützung für bis zu vier Prozessoren und 6 TB RAM angekündigt. Die Edition sollte im Herbst mit dem Fall Creators Update erscheinen. Die Prozessorgrenze betrifft physische CPUs, nicht lediglich vier Kerne.

ReFS, persistenter Speicher und RDMA-Netzwerk

ReFS prüft Daten über Integritätsinformationen in gespiegelten Storage Spaces. Bei Beschädigung kann eine gesunde Kopie zur Korrektur dienen. Das ist kein Ersatz für ein Backup. Hinzu kommt die Unterstützung nichtflüchtiger NVDIMM-N-Module; gewöhnlicher Arbeitsspeicher wird dadurch nicht persistent.

SMB Direct setzt RDMA-fähige Netzwerkadapter voraus. Microsoft nennt hohen Durchsatz, geringe Latenz und niedrige CPU-Last als Vorteile. Die Ankündigung enthält keine unabhängigen Messwerte für Spieleprojekte, Asset-Server oder Build-Systeme.

Mehr Hardware ist kein automatischer Performancegewinn

Für Entwicklerarbeitsplätze ist entscheidend, ob Anwendungen die zusätzlichen Prozessoren und den Speicher tatsächlich nutzen. Die neue Editionsgrenze allein verkürzt weder einen Build noch einen Rendervorgang.

Bereits im Juni hatte Microsoft Windows 10 im Insider-Build 16226 um GPU-Daten im Task-Manager ergänzt. Diese Systemübersicht und die Hardwaregrenzen einer Workstation-Edition erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

Archivhinweis: Der Beitrag beschreibt die Ankündigung von August 2017, keine aktuelle Kaufempfehlung. Die damaligen Leistungsziele sind nicht als Testergebnis zu verstehen.

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