Microsoft erweitert Visual Studio Code 1.15 um die Verarbeitung großer Dateien und stabile 64-Bit-Builds für Windows. Die Versionsmarkierung 1.15.0 verweist auf einen Commit vom 9. August 2017. „July 2017“ bezeichnet den Release-Zyklus, nicht diesen Commit-Zeitpunkt.
Weniger Editorfunktionen bei großen Dateien
Ab mehr als 30 MB oder 300.000 Zeilen behandelt der Editor Dateien gesondert. Tokenisierung, Zeilenhilfen, Umbruch und Faltung werden teilweise abgeschaltet. Microsoft nennt dadurch in einzelnen Fällen bis zu 50 Prozent weniger Speicherverbrauch. Das bisherige 50-MB-Limit entfällt unter 64 Bit; für 32-Bit-Installationen gilt eine Grenze von 300 MB.
Ein größerer Adressraum ist kein Versprechen gleicher Bedienbarkeit bei jeder Dateigröße. Die Optimierung nimmt bewusst Komfortfunktionen zurück. Für QA und Tool-Entwicklung sollten daher Öffnen, Navigation und Auswertung großer Protokolle getrennt geprüft werden.
Debugger und Markdown-Vorschau
Der Node.js-Debugger erhält einen Explorer für geladene Skripte. Erweiterungen können Styles, Skripte und Markdown-it-Plug-ins für die Markdown-Vorschau beitragen. Multi-Root-Workspaces bleiben dagegen eine Insiders-Vorschau.
Mit Visual Studio Code 1.14 hatte Microsoft zuvor das Tasks-Menü und die Terminal-Suche erweitert. Die 64-Bit-Windows-Ausgabe war dort noch auf Insiders beschränkt. Dieser frühere Vorschauzustand darf nicht mit der stabilen Freigabe in 1.15 gleichgesetzt werden.
Archivhinweis: Der Beitrag beschreibt Version 1.15 aus dem Jahr 2017. Er ist keine Empfehlung, diese veraltete Ausgabe heute einzusetzen. Spätere Ergänzungen der Versionsseite zur Korrekturausgabe 1.15.1 werden hier nicht als Teil von 1.15.0 dargestellt.

