Rainbow Six Siege: Ubisoft erklärt Datenbereinigung und HD-Texturen

Ubisoft hat am 4. August 2017 die Datenbereinigung für Rainbow Six Siege beschrieben. Die für Saison 3 geplante Aktualisierung sollte die Datenstruktur des Clients neu ordnen, künftige Patches verkleinern und die PC-Texturen verbessern.

Neue Grundlage für künftige Patches

Ubisoft speichert die Spieldaten in komprimierten Archiven, die das Studio als Forges bezeichnet. Werden einzelne Dateien geändert, kommt normalerweise ein neues Archiv hinzu. Mit der Zeit wächst dadurch der belegte Speicherplatz, weil ältere Varianten bestehen bleiben. Für den Patch Y2S3.0 wollte Ubisoft deshalb viele Forges zusammenführen und die bisherige Basis des Clients ersetzen.

Die Bereinigung sollte die Dateistruktur auf der Festplatte verkleinern und die Suchzeiten beim Laden reduzieren. Für Konsolen stellte Ubisoft rund zehn Prozent kürzere Ladezeiten für Matches in Aussicht. Ein aktualisierter Kompressionsalgorithmus sollte zudem die Größe künftiger Patches um etwa zwölf bis 15 Prozent senken. Die Werte waren als Schätzungen vor dem Release gekennzeichnet.

HD-Texturen mit höherem Speicherbedarf

Parallel überarbeitete das Studio die Texturqualität auf dem PC. Die Umgebungsdarstellung sollte in allen Qualitätsstufen steigen, während das Ultra-HD-Paket Quelltexturen ohne die bisherige Skalierung erhalten sollte. Ubisoft nannte 6 GB Grafikspeicher als Mindestanforderung für die höchste Texturstufe. Die Texturen der Umgebungen belegten laut Studio rund 60 Prozent des verfügbaren VRAMs.

Die Meldung zeigt, wie eng Patchgröße, Speicherverwaltung und Bildqualität bei einem laufenden Mehrspielerprojekt verbunden sind. Für technische Teams gehören solche Änderungen zur Pflege der Datenpipeline. Ein früherer Bericht über Ubisoft und den wachsenden Digitalvertrieb beschreibt den wirtschaftlichen Rahmen desselben Publishers.

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