For Honor: Ubisoft plant den Wechsel zu dedizierten Servern

Ubisoft hat am 27. Juli 2017 den Wechsel von For Honor zu dedizierten Servern angekündigt. Game Director Damien Kieken begründete die Entscheidung mit Verbindungs- und Stabilitätsproblemen, besonders in Vier-gegen-vier-Partien.

Hostwechsel sollten entfallen

Kieken beschrieb als geplanten Vorteil, dass das Verlassen einer Sitzung keinen Wechsel des Spieler-Hosts mehr auslösen sollte. Die neue Architektur sollte auch die langfristige Weiterentwicklung tragen. Einen konkreten Freigabetermin nannte er nicht; die Migration erfordere mehrere Schritte.

Ein eigenes Team arbeitete an den dedizierten Servern. Andere Mitglieder des Online-Teams verbesserten parallel die bisherige Infrastruktur. Die veröffentlichte Roadmap führt die Serverumstellung neben den angekündigten Saisons auf, nicht als bereits aktivierte Funktion.

Migration und laufender Betrieb sind unterschiedliche Aufgaben

Der Ansatz trennt den Aufbau einer neuen Architektur von der Wartung des bestehenden Dienstes. Für die Beurteilung einer solchen Ankündigung sind daher Projektstart, öffentliche Tests und Aktivierung getrennt zu betrachten. Eine Entwicklungszusage ist noch kein Nachweis besserer Verbindungen im laufenden Spiel.

Ubisoft plante außerdem öffentliche PC-Testumgebungen für Änderungen. Das betrifft den Prüfprozess vor der breiten Veröffentlichung, nicht eine bereits abgeschlossene Freigabe der neuen Serverarchitektur.

Archivhinweis: Der Beitrag dokumentiert den Planungsstand von Juli 2017. Die abgebildete damalige Roadmap ist keine aktuelle Terminübersicht. Die angekündigten Verbesserungen sind Herstellerziele, keine hier gemessenen Ergebnisse.

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