Destiny 2: Bungie erklärt hybrides Netzwerkmodell

Bungie hat am 25. Mai 2017 die Netzwerkarchitektur von Destiny 2 erklärt. Jede Aktivität wird auf einem Bungie-Server gehostet. Das Studio verwendet zugleich ein hybrides Modell aus Client-Server- und Peer-to-Peer-Technik.

Damit ändert sich die Aufgabenverteilung gegenüber dem ersten Destiny. Bei Destiny 2 laufen Mission Host und Physics Host in den Rechenzentren von Bungie. Ein Host-Wechsel während eines Raids oder eines Schmelztiegel-Matches soll dadurch entfallen.

Server übernimmt Spielzustand und Missionslogik

Der Server ist laut Bungie für den Spielfortschritt und die Missionslogik autoritativ. Bewegung und Fähigkeiten der einzelnen Spieler werden dagegen weiterhin vom jeweiligen Client bestimmt. Bungie bezeichnet das deshalb nicht als reines Modell mit dedizierten Servern, obwohl jede Aktivität auf einer Studio-Infrastruktur läuft.

Für Destiny 2 baute Bungie die Serverinfrastruktur aus und setzte erstmals auch Cloud-Server für die eigentliche Spielsimulation ein. Änderungen am persistenten Charakter sollten direkt an das gesicherte Rechenzentrum übertragen werden. Die PC-Version stellte das Team zusätzlich vor eigene Sicherheitsfragen, weil Eingriffe durch Software auf dem Rechner verhindert werden mussten.

Die technischen Angaben ergänzen das Gameplay-Debüt von Destiny 2, bei dem Bungie wenige Tage zuvor Kampagne und Schmelztiegel gezeigt hatte.

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