Microsoft hat am 11. Mai 2017 auf der Build 2017 das Fluent Design System vorgestellt. Die Designsprache soll Anwendungen über verschiedene Geräte und Eingabemethoden hinweg konsistenter machen. Microsoft beschreibt sie als Grundlage für expressive, responsive und inklusive Oberflächen.
Für Entwickler zielt Fluent Design auf Anwendungen, die mit Touch, Stift, Sprache, Blicken, Gesten und klassischen Eingabegeräten arbeiten. Die Gestaltung soll deshalb nicht an einen einzelnen Bildschirmtyp gebunden sein. Microsoft ordnete die Ankündigung in die geplante Windows 10 Fall Creators Update ein.
Fluent Design löst Project Neon ab
Das System war zuvor unter dem Arbeitstitel Project Neon bekannt. Technisch verwies Microsoft auf die Windows.UI.Composition APIs und eine zusätzliche visuelle Ebene, die sich mit XAML und C# verbinden lässt. Damit lag der Schwerpunkt der Ankündigung auf der Entwicklung von UWP-Anwendungen und nicht auf einer neuen Hardware.
Die neue Designsprache sollte schrittweise in Microsofts eigene Anwendungen und in Werkzeuge für Drittentwickler einfließen. Ein früherer Build- und Windows-Beitrag hatte bereits gezeigt, wie Microsoft die Plattform für neue Eingaben und immersive Anwendungen öffnete.

