Razer Lancehead: Unterschiedliche Sensoren und lokaler Profilspeicher

Razer hat am 27. April 2017 die Lancehead und die kabelgebundene Lancehead Tournament Edition angekündigt. Die beiden Gaming-Mäuse unterscheiden sich nicht nur bei der Verbindung.

Die Funkvariante nutzt einen Lasersensor mit 16.000 DPI und bis zu 210 IPS. Die Tournament Edition hat dagegen einen optischen Sensor mit 16.000 DPI und bis zu 450 IPS. Es handelt sich nicht um denselben Sensor in zwei Anschlussvarianten.

Lokale Profile und Funkverbindung

Razer kündigt lokalen und Cloud-Speicher über die kommende Synapse-Pro-Beta an. Für die Funkverbindung beschreibt das Unternehmen adaptive Frequenzwechsel im 2,4-GHz-Band. Eigene Latenzmessungen liegen nicht vor.

Für Gaming- und QA-Arbeitsplätze ist die Unterscheidung praktisch: Eine im Gerät gespeicherte Konfiguration und ihre Übertragung über einen Cloud-Dienst sind getrennte Vorgänge. Aus einer hohen DPI-Angabe allein folgt weder eine bestimmte Eingabelatenz noch eine bessere Trefferquote.

Bereits Razers Turret-Lapboard verband Tastatur und Funkmaus für PC-Spiele im Wohnzimmer. Bei der Lancehead steht dagegen eine separat verwendbare Maus im Mittelpunkt, nicht eine kombinierte Auflage für Tastatur und Maus.

Preise und damaliger Verfügbarkeitsplan

Razer nannte 149,99 Euro für die Funkmaus mit weltweitem Start im Mai oder Juni 2017. Die Tournament Edition war mit 89,99 Euro und einem Vertriebsstart im April oder Mai angekündigt.

Archivhinweis: Preise und Liefertermine beschreiben die Ankündigung von 2017, kein aktuelles Angebot. Das Produktbild stammt aus dem offiziellen damaligen Pressekit.

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