Elite Dangerous: API-Protest endet nach Frontiers Zusage

Entwickler von Community-Werkzeugen für Elite Dangerous haben ihren am 27. April 2017 begonnenen Abschaltprotest nach Gesprächen mit Frontier beendet. Der aktualisierte gemeinsame Aufruf meldet die Rückkehr der Dienste. Anlass waren nach Darstellung der Organisatoren unangekündigte API-Änderungen und fehlende Rückmeldungen auf technische Anfragen.

Beteiligt waren unter anderem EDDB, INARA und Coriolis. Die Organisatoren forderten einen technischen Ansprechpartner, verlässlich unterstützte Schnittstellen und ihre Einbeziehung in Beta-Tests. Die API von EDSM blieb laut Aufruf erreichbar.

Zusammenarbeit zugesagt, Fehlerbehebung nicht nachgewiesen

Die im Aufruf wiedergegebene Stellungnahme von Frontiers Edward Lewis sagt engere Zusammenarbeit zu. Die Entwickler erklärten daraufhin, ihre Angebote im Vertrauen auf diese Zusage wieder zu öffnen. Damit ist keine bereits abgeschlossene Reparatur aller beanstandeten Schnittstellen belegt.

Für externe Werkzeuge sind zwei Ebenen zu unterscheiden: Die Erreichbarkeit eines Dienstes und die Verlässlichkeit seiner Datenquelle. Eine wieder geöffnete Webseite kann weiterhin von Änderungen der Spielschnittstelle betroffen sein. Aus der Wiederaufnahme des Betriebs allein folgt deshalb weder eine neue API-Garantie noch ein technischer Nachweis, dass alle zuvor nutzbaren Daten wieder verfügbar sind.

Frontier hatte Elite Dangerous bereits 2015 für Xbox One angekündigt. Der Protest betrifft jedoch die Zusammenarbeit mit unabhängigen Werkzeugentwicklern, nicht eine bestätigte Störung des Xbox-Spielbetriebs.

Archivhinweis: Der Beitrag dokumentiert den Protest und die anschließende Zusage vom April 2017. Das offizielle Spielmotiv von 2015 illustriert Elite Dangerous und zeigt nicht die beteiligten Webseiten.

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