Microsoft kündigte am 29. März 2017 den weltweiten Start des Windows 10 Creators Update für den 11. April an. Die kostenlose Aktualisierung sollte schrittweise über Windows Update verteilt werden. Für PC-Spiele standen Beam-Übertragungen und Game Mode im Mittelpunkt.
Beam sollte Gameplay-Streams aus der Game Bar ohne zusätzliche Streaming-Software oder Hardware ermöglichen. Microsoft versprach außerdem mehr Systemressourcen für laufende PC-Spiele durch Game Mode. Einen gemessenen Leistungsgewinn für bestimmte Spiele belegt die Ankündigung nicht.
Windows 10 Creators Update: Tests vor der allgemeinen Freigabe
Die Versionshinweise zu Insider Build 15063 vom 20. März dokumentierten noch Fehler der Vorabfassung. Bei bestimmten Hardware-Konfigurationen konnte das Vorschaufenster einer Übertragung grün flackern. Nach Microsofts Angaben betraf dies nur die lokale Vorschau, nicht die Qualität des ausgesendeten Streams.
Zum angekündigten Update gehörten auch Paint 3D und Familien-Zeitlimits für Xbox One. Windows-Mixed-Reality-Headsets mehrerer Hersteller sollten später 2017 ab 299 US-Dollar folgen. Das war keine Zusage, dass sämtliche Headsets bereits zum Update-Start verfügbar sein würden.
Microsoft hatte bereits im Januar Simplygon übernommen und die 3D-Technik auch mit Windows verbunden. Das Creators Update brachte mit Paint 3D zusätzlich ein Werkzeug für die Erstellung und Bearbeitung dreidimensionaler Objekte ins Betriebssystem.
Archivhinweis: Dokumentiert werden die Ankündigung und der Vorabstand aus März 2017, nicht aktuelle Windows-Funktionen. Die allgemeine Verteilung war zu diesem Zeitpunkt noch geplant.

