JetBrains hat am 15. Februar 2017 Rider EAP 17 mit vorübergehend deaktiviertem CoreCLR-Debugging veröffentlicht. Als Grund nennt der Hersteller die Lizenzbedingungen einer bislang verwendeten Debugger-Komponente. Die Einschränkung betrifft die Fehlersuche in .NET-Core-Anwendungen mit dieser Laufzeit.
Debugger-Paket ist nicht wie .NET Core freigegeben
JetBrains war zunächst davon ausgegangen, die Komponente falle unter die offenen Bedingungen von .NET Core. Tatsächlich erlaubte deren Lizenz laut Hersteller die Verwendung nur mit Visual Studio, Visual Studio Code oder Xamarin Studio. JetBrains prüft deshalb andere Möglichkeiten und kündigt an, die Funktion wiederherstellen zu wollen.
Unter Windows nennt der Anbieter das vollständige .NET Framework als vorläufige Alternative zu CoreCLR. Das ist keine Wiederherstellung des CoreCLR-Debuggings selbst. Riders öffentliche Vorschau für .NET und Unity war im November 2016 gestartet und befindet sich weiterhin im Early Access Program.
Neue Haltepunktfilter und überarbeitete Paketverwaltung
Die Releasebeschreibung von EAP 17 enthält daneben neue Funktionen: Haltepunkte können nach einer bestimmten Zahl von Treffern auslösen. Das NuGet-Fenster arbeitet mit zwei statt drei Bereichen; Paketquellen und Installationsstatus werden gemeinsam mit den Suchergebnissen angezeigt.
Für Unit-Tests lassen sich unter anderem Architektur und .NET-Framework-Version konfigurieren. Verschiedene Einstellungen können über ReSharper-Konfigurationsebenen im Team geteilt werden. Diese Ergänzungen bleiben von der ausgesetzten CoreCLR-Funktion getrennt.

