Das Bundesinstitut für Berufsbildung, BIBB, hat am 6. Oktober 2016 Änderungsbedarf bei den dualen IT-Berufen gemeldet. IT-Sicherheit, Cloud Computing und Virtualisierung gehören zu den genannten Themen. Auch die Abstimmung der Berufsprofile wurde diskutiert.
Die Untersuchung betrifft Fachinformatiker, IT-System-Elektroniker, IT-System-Kaufleute und Informatikkaufleute. Diese vier Ausbildungsberufe wurden 1997 eingeführt. Die Mitteilung behandelt ihre Weiterentwicklung, nicht die Einführung eines neuen Berufs für Spieleentwicklung.
Befragung und Fachgespräche als Grundlage
Nach der originalen BIBB-Pressemitteilung 40/2016 beteiligten sich mehr als 6.000 Personen an einer Online-Befragung im Frühjahr. Hinzu kamen über 50 Interviews. Ende September diskutierten rund 50 Fachleute die bisherigen Ergebnisse in Bonn.
Der Abschlussbericht sollte bis Jahresende vorliegen und als Grundlage für die weitere bildungspolitische Diskussion dienen. Konkrete neue Ausbildungsordnungen oder ein Termin für deren Inkrafttreten werden in dieser Mitteilung nicht bekannt gegeben.
Ausbildung für technische Produktionsaufgaben
Für Spiele- und IT-Teams betrifft die Frage nicht nur Programmierkenntnisse. Serverbetrieb, Zugriffsrechte und die Verwaltung von Entwicklungsumgebungen sind ebenfalls technische Arbeitsbereiche. Der Bezug zu diesen Aufgaben ist eine redaktionelle Herleitung; die BIBB-Mitteilung enthält keine separate Befragung oder Bedarfsprognose für Games-Studios.
Microsoft hatte im Februar mit Code your Life einen frühen Einstieg in Algorithmen und Programmierung vorgestellt. Dieses Angebot für Kinder und Jugendliche ist von der beruflichen Qualifizierung zu unterscheiden. Die BIBB-Untersuchung befasst sich mit Ausbildungsprofilen für die spätere Tätigkeit im Betrieb.
Archivhinweis: Der Beitrag dokumentiert den Stand vom Oktober 2016. Spätere Empfehlungen und tatsächlich erfolgte Neuordnungen sind nicht vorweggenommen. Das offizielle Institutslogo dient als Symbolbild, nicht als Aufnahme des damaligen Workshops.

