Digital Foundry hat am 24. Januar 2017 ein Whitepaper zu Project Scorpio ausgewertet. Richard Leadbetter beschreibt ESRAM-Verzicht und 4K-Verfahren. Das nicht öffentlich zugängliche Entwicklerdokument wurde von der Redaktion nicht unabhängig geprüft.
Die archivierte Januar-Fassung belegt den damaligen Quellenstand. Die Videoanalyse von Digital Foundry erschien am selben Tag.
Bestehende Xbox-One-Pfade weiter berücksichtigen
Nach Leadbetters Auswertung entfällt ESRAM bei Scorpio. Für Xbox One und Xbox One S bleiben die entsprechenden Speicheroptimierungen wichtig.
4K-Ausgabe ist nicht gleich native Berechnung
Das Whitepaper nennt laut Leadbetter Sparse beziehungsweise Checkerboard Rendering und dynamische Auflösung als Optionen. Die Renderauflösung kann an die GPU-Auslastung angepasst werden.
Für die technische Bewertung müssen Ausgabeauflösung, intern berechnete Pixel und verwendete Rekonstruktion getrennt benannt werden. Ein 4K-Ausgabesignal allein ist kein Nachweis für ein vollständig nativ berechnetes Bild. Diese redaktionelle Unterscheidung ist kein Benchmark der noch unveröffentlichten Konsole.
Microsoft hatte Project Scorpio auf der E3 2016 als Teil einer gemeinsamen Xbox-Gerätefamilie angekündigt. Leadbetters Whitepaper-Auswertung bestätigt keine konkrete CPU-Architektur.
Archivhinweis: Der Beitrag dokumentiert den Stand vom Januar 2017 anhand der damaligen Originalrecherche. Spätere Hardwareenthüllungen sind nicht vorweggenommen. Das Xbox-Logo ist ein Symbolbild, keine Abbildung der Scorpio-Platine.

