GLKVM Cloud: Drei Funktionen kosten bald Geld, Fernsteuerung bleibt gratis

GL.iNet trennt GLKVM Cloud ab dem 9. September 2026 nach pazifischer Sommerzeit in einen kostenlosen Standardtarif und das Bezahlabo Advanced. Für den 90-tägigen Gratispass muss euer Konto vor dem 9. September um 9 Uhr deutscher Zeit bestehen.

Advanced kostet 7,90 US-Dollar monatlich oder 70,80 US-Dollar jährlich, jeweils zuzüglich anfallender Steuern. Das Abo gilt pro Konto. Es umfasst Screen Wall für bis zu neun Geräte, Gerätefreigaben an bis zu fünf Nutzer und parallele Zugriffssitzungen auf dasselbe Zielgerät.

Fernsteuerung bleibt kostenlos

Standard erlaubt weiterhin unbegrenzt viele Geräte und zeitlich unbeschränkte Fernsteuerung. Ein Gerätewechsel beendet die vorherige Sitzung. Eigene Server sowie Zugriffe über Tailscale, ZeroTier oder NetBird sind von der Tarifumstellung ausgenommen.

Den OG Pass aktiviert ihr über eine Dienstmitteilung in GLKVM Cloud, die ab dem 9. September nach pazifischer Sommerzeit erscheint. Zahlungsdaten sind nicht nötig. Nach 90 Tagen fällt das Konto ohne aktiv abgeschlossenes Abo auf Standard zurück. Konten erstellt ihr auf glkvm.com.

Zugriff auf den Rechner auch bis ins BIOS

GLKVM gehört zu GL.iNets Hardware für die Fernbedienung von Computern. Ein Gerät wie der Comet Pro verbindet sich mit dem Zielrechner und überträgt dessen Bild, während Tastatur- und Mausbefehle aus der Ferne ankommen. So lässt sich auch das BIOS erreichen. Das ist beispielsweise für die Verwaltung eines entfernten PCs oder Servers relevant.

GL.iNet-Schaubild zur Fernsteuerung eines Bürorechners vom Heimarbeitsplatz mit Comet Pro
Bild: GL.iNet

Der Comet Pro bietet dafür einen Gigabit-Netzwerkanschluss und Wi-Fi 6. Sein Videoeingang verarbeitet bis zu 4K bei 30 Bildern pro Sekunde; über den Videoausgang kann ein Bildschirm vor Ort angeschlossen bleiben. Am Gerät selbst zeigt ein 2,22-Zoll-Touchscreen Informationen an. Für den Fernzugriff stehen Browser und Apps zur Verfügung.

Zur Absicherung unterstützt das Modell eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Der lokale Touchscreen lässt sich zusätzlich mit einer vierstelligen Sperre schützen. Diese Hardwareeigenschaften beschreiben den Comet Pro; die angekündigten Cloudtarife betreffen dagegen den verwendeten Onlinedienst.

Bild: GL.iNet

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