Surviving Mars: Relaunched baut Forschung um und bekommt ein Food-DLC

Surviving Mars: Relaunched verändert am 8. September gleich zwei zentrale Systeme seiner Marskolonien. Das kostenlose Update Services & Science ersetzt die bisherige Forschung und überarbeitet die Versorgung der Bewohner. Gleichzeitig erscheint Feeding the Future für Xbox Series X|S, PlayStation 5 und PC: Das kostenpflichtige Paket macht aus der Lebensmittelproduktion eine umfangreichere Aufgabe.

Forschung wird zu einem Netz mit eigenen Wegen

Statt Technologien wie bisher nacheinander abzuarbeiten, sammelt eure Kolonie Forschung für Technologiepunkte. Jeder Punkt schaltet eine Technologie frei. Auf dem neuen Forschungsbrett mit sechseckigen Feldern könnt ihr grundsätzlich nur Felder kaufen, die an bereits freigeschaltete Knoten angrenzen. Wer gezielt auf ein bestimmtes Wunder hinarbeitet, muss also einen Weg dorthin erschließen.

Mit jedem weiteren Punkt steigt der Forschungsaufwand. Rund 50 zusätzliche Technologien, eine Suche und eine Wunschliste ergänzen das System. Auf der Wunschliste vorgemerkte Forschungen werden automatisch freigeschaltet, sobald Punkte und Verbindungen ausreichen. Bestimmte Kolonieziele öffnen zusätzliche Einstiege in das Netz.

Auch Dienstleistungen wirken anders. Die Bewohner müssen ein Versorgungsgebäude nicht mehr persönlich besuchen, um dessen allgemeine Vorteile zu erhalten. Entscheidend ist die verfügbare Kapazität in der Kuppel. Reicht sie nicht für alle, fällt der Bonus entsprechend geringer aus. Freie Kapazitäten können verbundene Kuppeln mitversorgen; der neue Passage Hub erleichtert solche Verbindungen.

Feeding the Future erweitert den Speiseplan für 9,99 Euro

Das separat erhältliche Feeding the Future ergänzt acht Delikatessen sowie neue Farmen, Lebensmittelverarbeitung und Gastronomie. Dazu gehören Bäckereien, Cafés, Fast-Food-Restaurants und zusätzliche Möglichkeiten für den Anbau an der Oberfläche oder unter der Erde.

Die normalen Rationen bleiben die Lebensgrundlage. Weitere Zutaten beeinflussen unter anderem Komfort, Moral, Gesundheit und geistige Stabilität. Unterschiedliche Speisen erfüllen dabei unterschiedliche Aufgaben: Kaffee wirkt sich etwa auf Moral und geistige Stabilität aus. Neue Eigenschaften wie Feinschmecker und Kaffeeliebhaber geben den Kolonisten eigene Vorlieben.

Café und Fast-Food-Restaurant unter einer Kuppel in Surviving Mars: Relaunched
Bild: Paradox Interactive / Haemimont Games

Die Produktion lässt sich entsprechend ausrichten. Automatisierte Farmen kommen ohne Arbeitskräfte aus, sind aber auf bestimmte Erzeugnisse beschränkt. Insektenfarmen bieten eine weitere Nahrungsquelle. Verarbeitung macht aus Rohstoffen neue Produkte, beispielsweise Brot aus Nahrung und Butter. Zwei neue Kommandantentypen setzen zusätzliche Schwerpunkte bei Landwirtschaft und Erträgen.

Das Paket kostet laut deutscher Pressemitteilung 9,99 Euro und ist in der Ultimate Edition sowie im Prime-Mission-Erweiterungspass enthalten. Für das kostenlose Systemupdate ist dieser Zusatzkauf nicht nötig.

Alte Kolonie auf Steam behalten oder neu anfangen

Mit Patch 1.1.0 empfiehlt Haemimont einen neuen Spielstand. Wer seine bisherige Steam-Kolonie erst abschließen möchte, kann in den Spieleigenschaften unter den Spielversionen und Betas auf den Zweig 1.0.7 wechseln. Diese Ausweichmöglichkeit beschreibt das Studio ausdrücklich für Steam.

Die Patchnotes nennen außerdem einen wichtigen Eingriff in die Vorratshaltung: Pro Sol verderben vier Prozent der gelagerten Nahrung. Große Lager ersetzen damit keine laufende Produktion und funktionierende Verteilung.

Bild: Paradox Interactive / Haemimont Games

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