BenQ erweitert seine Schreibtischbeleuchtung um ein Modell für zwei Monitore. Die ScreenBar Max startet in Europa für 269 Euro und wird auf der IFA 2026 gezeigt. Anders als eine typische Monitorleuchte sitzt sie auf einer eigenen Halterung am Tisch, statt direkt auf einem Bildschirm zu liegen.
Das ist vor allem für breitere Arbeitsplätze gedacht, an denen etwa Entwicklungsumgebung und Dokumentation auf getrennten Displays laufen. BenQ will die Fläche vor beiden Bildschirmen ausleuchten, ohne sie direkt anzustrahlen. Laut der europäischen Ankündigung ist die Lampe bereits erhältlich.
Licht nach vorn und an die Wand
Die Leuchte kombiniert nach vorn gerichtetes Arbeitslicht mit einer Hintergrundbeleuchtung. Letztere soll den Helligkeitsunterschied zwischen den Displays und ihrer Umgebung verringern. Helligkeit und Farbtemperatur lassen sich einstellen; der Bereich reicht von warmen 2.700 bis zu kühleren 6.000 Kelvin. Eine Automatik passt die Helligkeit an das Umgebungslicht an.
Im europäischen Datenblatt nennt BenQ 500 Lux auf einer Fläche von 135 mal 58 Zentimetern. Im Zentrum sind bei einer Höhe von 71 Zentimetern 1.400 Lux angegeben. Es handelt sich um Herstellerwerte, nicht um Messungen in einem beliebigen Dual-Monitor-Aufbau.

Die Tischkante muss zur Halterung passen
Die Klemme nimmt Tischplatten bis sechs Zentimeter Dicke auf. Für die Positionierung stehen drei Höhen von 55, 63 und 71 Zentimetern sowie eine verschiebbare Aufnahme zur Verfügung. Dadurch lässt sich der Lampenkopf auch bei unterschiedlich großen oder gedrehten Bildschirmen ausrichten. Wer keine Klemme nutzen kann, bekommt einen Standfuß als separates Zubehör.
Ein Anwesenheitssensor kann das Licht beim Herantreten einschalten. Dabei arbeitet die Erkennung bewegungsbasiert: BenQ weist darauf hin, dass sie nach drei Minuten ohne größere Bewegung abschalten kann. Bedient wird die ScreenBar Max über Touchflächen am Lampenkopf, unter anderem mit getrennten Einstellungen für vorderes und hinteres Licht.
Bild: BenQ

