Playground Games: Updates verschieben statt Crunch

Playground Games will unerledigte Updates für Forza Horizon 4 lieber verschieben als das Team durch Crunch belasten. Der damalige Studiochef Gavin Raeburn beschrieb diese Planungsregel im Gespräch mit GamesIndustry.biz vom 7. Juni 2019.

Ein separates Live-Service-Team betreut das Rennspiel mit Updates im Vier-Wochen-Rhythmus. Creative Director Ralph Fulton sagte, Forderungen aus der Community könnten Druck erzeugen. Termine und angekündigte Korrekturen müssten deshalb realistisch kommuniziert werden.

Planungsregel statt unabhängiger Arbeitszeitprüfung

Die Aussagen beschreiben die Haltung der Studioleitung. Der Bericht enthält keine unabhängige Arbeitszeiterhebung und belegt nicht, dass sämtliche Beschäftigten ohne Überstunden arbeiteten.

Das zweite Studio hatte damals rund 60 Mitarbeiter, geplant waren 200. Playground Games hatte das Open-World-Action-RPG bereits 2017 bestätigt. Der konkrete Spieltitel war im Juni 2019 weiterhin nicht angekündigt.

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