Unity 5.6: 32-Bit-Editor für Windows wird eingestellt

Unity hat am 15. November 2016 angekündigt, dass Unity 5.6 die letzte Version mit einem 32-Bit-Editor für Windows sein wird. Die Ankündigung steht im damaligen offiziellen Unity-Blog; die aktuelle Release-Seite zu Unity 5.6 dokumentiert die Version. Der Player sollte weiterhin als 32-Bit-Variante verfügbar bleiben.

Unity begründete die Entscheidung mit der schrumpfenden Installationsbasis. Nach den im Blog genannten Zahlen sank der Anteil der 32-Bit-Nutzer innerhalb eines Jahres von 6,2 auf 4,7 Prozent. In einer Umfrage sprachen sich laut dem Unternehmen nur 2,7 Prozent der Befragten für eine Fortsetzung des Editors aus.

Player und Plug-ins bleiben getrennt

Die Änderung betrifft den Editor, nicht die Zielanwendungen. Bereits vorhandene 32-Bit-Plug-ins konnten deshalb für ältere Hardware und den weiter angebotenen 32-Bit-Player relevant bleiben. Unity verwies außerdem auf eine 64-Bit-Version des Vuforia-Plug-ins und wollte frei werdende Ressourcen in den experimentellen Linux-Editor investieren.

Für Entwicklungsumgebungen bedeutete der Schritt, dass Windows-Systeme mit 32-Bit-Betriebssystem künftig beim Editorwechsel aus der unterstützten Konfiguration fallen. Ein früherer Bericht zur Unity-Editor-Technik zeigt, wie eng Editor, Laufzeit und Plattformunterstützung im Produktionswerkzeug zusammenhängen.

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