VRMark startet mit zwei Tests für VR-Systeme

Futuremark hat am 3. November 2016 den VR-Benchmark VRMark veröffentlicht. Zwei Tests sollen unterschiedliche Leistungsbereiche abdecken: Orange Room orientiert sich an den empfohlenen Anforderungen von HTC Vive und Oculus Rift, Blue Room beansprucht leistungsfähigere Systeme stärker. Ein VR-Headset ist für die Messungen nicht zwingend erforderlich.

Die kostenlose Fassung enthält nicht beide Tests

Der Umfang hängt von der Edition ab. Die Produktankündigung unterscheidet drei Ausführungen:

EditionUmfang zur Einführung
BasicKostenlos, Orange Room und dessen Experience-Modus
AdvancedZusätzlich Blue Room, detaillierte Ergebnisse und anpassbare Testeinstellungen
ProfessionalKommerzielle Lizenz und Kommandozeilensteuerung für automatisierte Tests

Im Experience-Modus lässt sich die Szene frei erkunden. Der Benchmark liefert dagegen ein Ergebnis anhand seiner festgelegten Belastung. Für das Bestehen muss ein Rechner die Zielbildrate erreichen, ohne Frames auszulassen. Daraus folgt keine allgemeine Garantie für jedes VR-Spiel oder beliebige Grafikoptionen.

Startversion und Vergleichbarkeit der Ergebnisse

Die Versionshinweise führen 1.0.1227 als Startfassung vom 3. November. Das veröffentlichte Programm umfasst zu diesem Zeitpunkt Orange Room und Blue Room. Das Herstellerbild zeigt beispielhaft eine Orange-Room-Auswertung; die abgebildeten Werte stammen nicht aus einem eigenen Hardwaretest.

Mit Valves SteamVR Performance Test existiert bereits ein anderes Werkzeug für die Einschätzung von VR-Rechnern. Die Punktzahlen verschiedener Benchmarks sind jedoch keine gemeinsame Maßeinheit. Für nachvollziehbare Vergleiche müssen Programmversion, Szene und Einstellungen übereinstimmen. Für Entwicklungsstudios kommt außerdem die passende Nutzungslizenz hinzu, insbesondere bei automatisierten Testläufen.

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