Destiny: Bungie erklärt Meldungen und Sperren bei DDoS

Bungie reagiert auf Beschwerden über DDoS-Angriffe in Destinys Prüfungen von Osiris. Im Wochenbericht vom 27. Oktober 2016 beschreibt das Studio seine Sicherheitsarbeit: Automatische Erkennung kann bis zu dauerhaften Sperren führen.

Spielermeldungen und automatische Erkennung

Mehrere Mitarbeiter arbeiten laut Bungie hauptberuflich an der Sicherheit. Das Team überwacht Meldungen aus dem Spiel und untersucht besonders häufig gemeldete Fälle. Zusätzlich besteht ein Online-Meldekanal. Die Maßnahmen beruhen nicht ausschließlich auf Hinweisen der Community.

Wie die automatischen Systeme funktionieren, legt das Studio nicht offen. Bungie will damit verhindern, dass Angreifer die Erkennung umgehen. Zugleich warnt es vor öffentlichen Anschuldigungen in Foren: Falsche Verdächtigungen könnten Unbeteiligte zum Ziel von Bedrohungen machen.

Eine Sperre ist kein Messwert für Schutzwirkung

Aus der Erklärung lässt sich keine Erkennungsquote ableiten. Dafür wären Angaben zu bestätigten Angriffen, übersehenen Fällen und fehlerhaften Maßnahmen nötig. Diese Unterscheidung ist eine redaktionelle Folgerung für die Bewertung von Sicherheitsverfahren. Ein dokumentierter Meldeweg und eine Sanktion sind noch kein Beleg dafür, wie zuverlässig ein System im gesamten Spielbetrieb arbeitet.

Rockstar hatte 2015 Eingriffe mit unfairen Vorteilen in GTA Online von Einzelspieler-Modifikationen abgegrenzt. Bungies Bericht behandelt dagegen die Erkennung und Meldung von Verstößen. Weder beschreibt er eine allgemeine Modding-Regel noch veröffentlicht er Details zur Netzwerkarchitektur von Destiny.

Das offizielle Banner des Bungie Security Response Team stammt aus dem damaligen Wochenbericht. Es illustriert die Sicherheitsarbeit, nicht eine technische Messung oder einen bestimmten Angriff.

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