Get Even setzt für den Horror auf dynamisches Sounddesign

The Farm 51 setzte in der gamescom-Demo von Get Even auf dynamische Klangteppiche statt auf eine dauerhaft laute Soundkulisse. Geräusche sollten sich abhängig von der Position im Level und von der Nähe zu einer Gefahrenquelle verändern. Ein zunächst seltenes Klackern steigerte sich dabei langsam zu einem stetigen Pulsieren.

Auro 3D verarbeitet Frequenz und Rhythmus

Für die subtilen Effekte verwendeten die Entwickler die 3D-Audio-Technik von Auro Technologies. Frequenzen und Rhythmus der Klangflächen änderten sich, während die Spielfigur tiefer in den Gebäudekomplex vordrang. Die Tonspur war damit nicht nur Begleitung der Handlung, sondern reagierte auf den räumlichen und spielerischen Zustand.

Frühere Berichte zu Virtual Reality zeigen, wie stark sich die damaligen Plattformen noch in der Erprobungsphase befanden. Get Even sollte für PC, PlayStation 4 und Xbox One erscheinen. Für Audio- und Gameplay-Teams war der Ansatz interessant, weil er Spannung über die zeitliche Entwicklung einer Klangquelle aufbaute, ohne jede Szene mit Effekten zu überladen.

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