NVIDIA hat am 25. Juli 2016 die Quadro P6000 und P5000 auf Basis der Pascal-Architektur vorgestellt. Der offizielle NVIDIA-Beitrag zur SIGGRAPH 2016 ordnet die neuen Profi-GPUs in Workflows für Künstler, Designer und Animatoren ein.
Die Quadro P6000 nutzt den GP102-Vollausbau mit 3.840 CUDA-Kernen und 24 GByte GDDR5X-Speicher. NVIDIA zielte damit auf aufwendige Visualisierung, Simulation und die Darstellung großer Szenen. Für Spieleentwickler und QA-Teams ist die Kartenklasse vor allem bei hochauflösenden Assets, Editor-Ansichten und GPU-beschleunigten Renderaufgaben interessant.
Pascal für Visualisierung und virtuelle Realität
Der Blogbeitrag nennt die Quadro-Plattform außerdem als Basis für VR- und Design-Workflows. Die P5000 ergänzt das Angebot unterhalb der P6000. Beide Karten gehören zur professionellen Pascal-Reihe und richten sich damit an Workstations, nicht an das klassische Gaming-Segment.
Die Vorstellung folgte auf die frühere Quadro M6000, die bereits auf große 4K-Workstations zielte. Mit Pascal verschob NVIDIA den Schwerpunkt auf mehr Rechenleistung und Speicherkapazität für professionelle 3D- und VR-Szenen.
