IntelliJ IDEA 2016.2 bringt übersichtlicheren Debugger und bessere JavaScript-Unterstützung

JetBrains hat am 13. Juli 2016 IntelliJ IDEA 2016.2 veröffentlicht. Die neue Version der Entwicklungsumgebung bündelt eine überarbeitete Debugger-Ansicht mit Verbesserungen für JavaScript, TypeScript, Angular und React. Die offizielle Ankündigung von JetBrains beschreibt das Update als zweiten größeren Versionsschritt des Jahres.

Debugger und Versionsverwaltung

Der Debugger zeigt Variablen und Watches nun in einer gemeinsamen Ansicht. Mehrzeilige Ausdrücke funktionieren in mehreren Feldern der Breakpoint- und Renderer-Einstellungen. Das Inspektionswerkzeug blendet eine Vorschau möglicher Probleme ein und bietet Schaltflächen für die vorgeschlagenen Korrekturen.

Die Protokolldaten der Git- und Mercurial-Werkzeuge lädt die IDE im Hintergrund. Änderungen lassen sich über mehrere Commits hinweg vergleichen. Der Commit-Dialog weist außerdem auf nicht versionierte Dateien hin. Für Arbeitsabläufe mit vielen kleinen Änderungen wird die Kontrolle des aktuellen Repository-Zustands dadurch übersichtlicher.

Editor für Java, JavaScript und TypeScript

Im Editor lassen sich Schriftarten mit Ligaturen wie Fira Code, Hasklig und Monoid verwenden. Für Java ergänzt JetBrains Breadcrumbs zur Navigation innerhalb verschachtelter Strukturen. JavaScript-Entwickler erhalten eine Umwandlungshilfe für Callbacks und die in ECMAScript 2015 eingeführten Arrow-Funktionen. IntelliJ IDEA 2016.2 erweitert außerdem die Unterstützung für Angular 2, React und TypeScript 2.0.

Android Studio basiert auf IntelliJ IDEA. Die Version 2016.2 enthält deshalb auch Verbesserungen, die für Android-Projekte relevant sind, darunter einen überarbeiteten Emulator und einen experimentellen GPU-Debugger. Im Umfeld der Microsoft-Werkzeuge erschien ein Jahr zuvor bereits die neue Entwicklungsumgebung Visual Studio 2015.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein